Anno 0068 nach Jesus Christus, Torpés, ein Verwandter von Néron, adoptiert die christliche Religion. Néron erbost darüber, lässt ihm in Pisa den Kopf abschlagen. Daraufhin wird der Kopf, wie damals gebräuchlich, zwischen einem Hund und einem Hahn, auf ein Boot gelegt. Das kleine Boot wird in ein kleines Gallisches Dorf abgetrieben. Da der Kopf von den Tieren nicht gefressen wurde, glaubten die Einwohner an ein Wunder und nahmen den Namen des Märtyrers als ihren Dorfnamen an. Mit der Zeit wurde dann aus Torpés Saint-Tropez. Saint-Tropez wurde mehrfach erobert und zerstört. Die Saraziner waren die Herren des Golfs im 10. Jahrhundert. Sie erbauten die umliegenden Dörfer Ramatuelle, Cogolin, Grimaud, Gassin und La Garde-Freinet. Danach wurde Saint-Tropez eine Zeit von ihren Bewohnern verlassen. Um 1472 herum übergaben der König René d'Anjou und Jean de Cossa, Herr von Grimaud, das Dorf an Rafaele de Garezzio. Dieser siedelte 20 Familien aus Genua hier an, um das Dorf wieder auf leben zu lassen. Saint-Tropez wurde mit Schutzmauern und Türmen umbaut. Die Familien aus Genua brachten ihre Architektur und ihre Bräuche mit. Sie waren es auch die die neu auferstandene Stadt bewaffneten um die folgenden Invasionen abzuwehren.